Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt

III.3.4                   Sportboothafen Brunsbüttel

Der alte Hafen Brunsbüttel dient heute als Sportboothafen. Seine Zufahrt beginnt westlich der Mole 4 - der Zufahrt zum Nord-Ostsee-Kanal. Das Deichsiel des Binnenfleetes entwässert über den Hafen und seine Zufahrt in die Elbe. Durch den Sielbetrieb wird die Verschlickung des Hafens gemindert. Trotzdem verschlicken der Hafen und die Zufahrt von Jahr zu Jahr in unterschiedlichem Ausmaß. Dies ist aufgrund der natürlichen Umlagerungen begründet, die sich in der Elbmündung vollziehen. Diese natürlichen Verhältnisse führen dann auch dazu, dass es nicht nur zu Sedimentationen im annuellen Vergleich kommt, sondern auch zu Erosionen, wie Abbildung III.3.4-2 im Jahresvergleich ´01/´02 zeigt.

Eine direkte Zuordnung der Veränderungen seit 1999 zur letzten Fahrrinnenanpassung, die sich hydrologisch in diesem Bereich der Elbe kaum auswirkt, ist nicht ersichtlich. Dies gründet sich nicht zuletzt auch auf die anthropogenen Eingriffe seit dem Ausbau, die verhindern, dass natürliche Trends erkennbar werden.

Die Ergebnisse der in 2004 vorgenommenen Peilung sind für Vergleiche mit den Vorjahren nicht verwendbar. Es bleibt somit für weitere Betrachtungen im Rahmen der Beweissicherung die Peilung 2005 abzuwarten.

Abb. III.3.4-1:               Topografien des Sportboothafens Brunsbüttel in den Jahren 1999 - 2003

Abb. III.3.4-2:               Differenztopografien des Sportboothafens Brunsbüttel in den Jahren 1999/2000 - 2002/2003