Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt

III.2.12                 Barnkruger Loch

III.2.12.1             Topographie

Die erste Vergleichsmessung in 2003 zu 2002 ergab eine lineare Aufhöhung um 0,5 m. Eine weitere Messung im Herbst 2004 zeigt einen Tiefenhorizont, der in etwa dem aus 2003 entspricht und somit über dem von 2002 liegt. Ein Verschlickungstrend ist somit nicht erkennbar.

Ob es sich seit der Messung in 2002 um eine natürliche Entwicklung, oder aber in 2002 um das Resultat einer Fehlmessung handelt, kann abschließend nicht geklärt werden, da Daten aus der Zeit vor der Fahrrinnenvertiefung nicht vorliegen. Es ist jedoch anzunehmen, das die Ergebnisse aus 2002 einen Offset beinhalten, da in den Nebengewässern des Barnkruger Lochs (Gauensieker Schleusenfleth, Ruthenstrom) keine entsprechenden Entwicklungen erkennbar sind.

Die Ergebnisse sind im Einzelnen auf der beigefügten CD 3A dokumentiert.

Die nachfolgende Abbildung III.2.12.1-1 zeigt die Längsschnitte des Barnkruger Lochs 2002 bis 2004. Dabei wurden jeweils die Daten an den tiefsten Stellen der gemessenen Querschnitte verwendet.

Abb. III.2.12.1-1:          Längsschnitte im Barnkruger Loch. Datengrundlage ist der jeweils tiefste Wert in den gepeilten Querschnitten.